Dieser Frage gingen 23 Kinder am 2. und 3. Oktober nach.
Teilnehmer von Kid’s Aktiv berichten über diesen schönen gemeinsamen Tag:
"Bei strahlendem Sonnenschein sammelten zunächst viele fleißige große und kleine Hände auf der Wiese des Bauhofgeländes Nagold viele verschiedene Apfelsorten ein. Der Deal: „Wer einsammelt darf‘s behalten.“ Erfreulicherweise hatte uns Nagolds Bauhofchef das Obst überlassen. Schließlich konnten wir 1.570 kg Äpfel in Bondorf bei einem Landhandel abgeben und erhielten dafür Bares.
Die allerschönsten Äpfel behielten wir jedoch für uns zurück, denn da war ja noch die Frage, wie man aus Äpfeln Apfelsaft machen kann.
Da kamen jetzt Martina und Peter aus Edelweiler ins Spiel. Am Vormittag des 3. Oktober durften wir die beiden zuhause besuchen. Ein wunderschöner Garten mit vielen alten Gerätschaften erwartete uns. Darunter auch eine mit Schwungrad angetriebene „Apfel-Zerkleinerungsmaschine“. Jetzt hieß es rund 300 kg Äpfel waschen und rein damit in den Apfelhäcksler. Zum Glück war der mit dem Traktormotor verbunden, so dass wir beim Zerkleinern der Äpfel unsere Kräfte noch schonen konnten.
Beim nächsten Schritt war jedoch unsere Power gefragt. Die zerkleinerten Apfelstückchen kamen jetzt in die handbetriebene Saftpresse. Also, Motor aus und Muskelkraft an. Schnell war klar, zu zweit geht’s leichter und der goldene Apfelsaft floss reichlich durch das Sieb in die Eimer.
Vor dem Abfüllen in die Bags musste der Saft jetzt noch im holzbefeuerten Kesselofen auf ca. 75-80 Grad erhitzt werden, damit kein Gärprozess mehr einsetzen kann und alle Bakterien abgetötet werden. Als die Temperatur erreicht war, durften wir zum Abschluss unseren eigenen Apfelsaft mit Trichter und Messbecher in die Bags füllen. Selbstverständlich durfte jede Familie seinen selbsthergestellten Apfelsaft mit nach Hause nehmen. Insgesamt konnten wir 155 Liter Saft abfüllen. Und der Saft-Überschuss wird für kommende Veranstaltungen genutzt.
Vor der Heimfahrt durften wir uns am Lagerfeuer mit Würstchen und Stockbrot wieder stärken. Vielen Dank, vor allem an Martina und Peter…"