Am 2. Oktober besuchte Apostel Martin Schnaufer die Gemeinde Nebringen. Eingeladen waren auch die Vorsteher des Bezirks aktiv und in Ruhe. Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Vers aus dem Lukasevangelium: Lukas 10,3: „Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe."
Apostel Schnaufer setzte einen ersten Schwerpunkt auf die Aussage Jesu „Ich sende euch.“ Dann erläuterte den Kontext des Wortes. Jesus Christus sandte seine Jünger aus, das Reich Gottes zu verkünden. Er wies sie darauf hin, dass ihre Aufgabe nicht leicht sein würde und sie Widerstand erfahren würden. Aber er tröstete sie mit der Zusage, dass sie die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und seine Zeugen sein würden. Diese Aufgabe fiele auch uns zu, so der Apostel. Jesus vergleiche seine Jünger mit Lämmern, ihre Widersacher mit Wölfen. Im biblischen Zusammenhang symbolisiere das die Kräfte, die das Heilshandeln Jesu Christi verhindern wollen und darauf abzielen die Menschen von Gott zu trennen.
Das Bild des Wolfes bezeichne Verhaltensweisen, die mit dem Evangelium unvereinbar seien. Er appellierte an die Gemeinde, dass es gelte, in die Gesinnung Jesu hineinzuwachsen. Beispielhaft erwähnte er: „Wir passen uns nicht dem Zeitgeist an, richten uns nach den Geboten und nach dem Wort Gottes aus. Wir vergelten nicht Böses mit Bösem, bereiten uns auf die Wiederkunft Jesu Christi vor und erbitten sein Heil.“
Bezirksältester Hartmut Knecht unterstrich und ergänzte die Gedanken in seinem Predigtbeitrag.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls erlebte die Gemeinde noch besondere Momente. Die beiden Priester Dieter und Roland Brenner wurden von Apostel Schnaufer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit persönlichen Worten des Dankes wünschte der Apostel den scheidenden Amtsträgern alles Gute für den Ruhestand und weiterhin den Segen Gottes. Auch dass sie in großer Freude und Dankbarkeit auf ihren „vorbildhaft erfüllten Dienst“ zurückschauen könnten.
Das Gemeindeorchester und der Chor gaben dem Gottesdienst einen schönen und feierlichen Rahmen.
Dann verweilten die Glaubensgeschwister noch einige Zeit zu einem Umtrunk in der Kirche, um sich auszutauschen oder sich bei den scheidenden Amtsträgern zu bedanken.