"Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." (Mos 8, 22, Lutherbibel 1912)
Trotz Carona-Pandemie und allem, was damit zusammenhängt: In den Kirchengemeinden wurden die Altäre mit vielen guten Gaben des Herbsts, Pflanzen, Früchten, Gebackenem... liebevoll geschmückt. In der Gemeinde Bondorf war der geschmückte Altar ein Gemeinschaftswerk: Derzeit finden dort zeitversetzt auch die Gottesdienste für die Gemeinde Mötzingen statt und also beteiligten sich auch die dortigen Glaubensgeschwister beim Schaffen. In der Gemeinde Gäufelden-Öschelbronn gab es nach dem Gottesdienst noch ein Zusammensein, bei dem nicht nur die optischen Genüsse der dritten Jahreszeit eine Rolle spielten. Ein liebevoll mit herbstlichen Motiven gestalteter Flyer war im Vorfeld als Einladung verschickt worden, natürlich mit der Bitte, sich für die Teilnahme anzumelden. Getränke, Häppchen und das Verspüren eines inneren Zusammenhalts bei Einhaltung der gebotenen äußeren Distanz gaben allen Teilnehmern ein gutes Gefühl beim Genießen der Gaben. In Jettingen war man besonders bibelfest und erinnerte daran, dass auch der Wein des Menschen Herz erfreuen solle (aus Ps 104, 15). In der Gemeinde Herrenberg hatten Kinder den Altar farbenfroh geschmückt. Denn: "Solange ..." (s. o.) Ein Grund zur Dankbarkeit, auch in dieser Zeit, gegenüber dem Schöpfer Himmels und der Erden. Auch dann, wenn wir uns oft in diesen Tagen wünschen, dass alles wieder so sein könnte wie es noch im Herbst 2019 war. Gerade ein Jahr ist das her und schon so weit weg...