Zuwendungen in Höhe von jeweils 500,-- Euro gehen nach Herrenberg, Rottenburg und Tübingen.
Initiiert von Apostel Martin Schnaufer, Bereich Freiburg Tübingen, werden für die Bezirke dort zusätzliche Beträge zu den ohnehin seit vier Jahren üblichen jährlichen Spenden an die Tafelläden (siehe Berichte: Herrenberg Tübingen Rottenburg ) zur Verfügung gestellt. Die Abwicklung und Auszahlung erfolgen über human aktiv, das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland e. V. Dem Apostel war es wichtig, dass die Sonderspenden nicht für ohnehin laufende Kosten Verwendung finden. Sie sollen zur Abdeckung akuten Zusatzbedarfs infolge der Pandemie eingesetzt werden. Im Bezirk Tübingen halten alle drei Tafeln ihren Betrieb derzeit aufrecht und tun alles, um ihre in diesen schwierigen Zeiten besonders dringend benötigte Hilfe zu leisten:
Herrenberg
Der Tafelladen ist geöffnet und wegen der Pandemie mit Schutzscheiben ausgestattet worden. Die Lebensmittelspenden fließen derzeit in geringerem Umfang als sonst. Man versucht trotzdem, die Bedürftigen so gut wie möglich zu unterstützen.
Rottenburg
Die Tafel hat seit Freitag, 03.04., als Not-Tafel in der Zehntscheuer geöffnet. Gearbeitet wird in zwei weitläufigen hohen Räumen, so dass Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Das Team der Not-Tafel besteht fast komplett aus neu dazu gekommenen, durchweg jungen Leuten: Studierende, von Kurzarbeit und Betriebsschließungen Betroffene ... alles Hilfsbereite, die etwas Sinnvolles tun wollen.
Tübingen:
Der Laden ist - vorerst - bis 21.04.20 geschlossen. Die Initiative "Grundversorgung" übernimmt solange die Verteilung der Lebensmittel an die, die sonst auf die Hilfe der Tafelläden angewiesen sind. In veränderter Form wird die Tafel also weiterbetrieben. Die Schließung war erforderlich, weil alle ehrenamtlichen Mitarbeiter älter als 65 sind und damit Kontakte meiden sollen. Jetzt haben Jugendliche aus verschiedenen Bereichen die Verteilung der Waren übernommen. Sie teilen die Lebensmittel in handelsübliche Mengen, verpacken sie und bringen sie zu sechs Abholstellen in Tübingen.