„Mit dem Herrn fang alles an!“ Dieses Lied (Neuap. Chorliederbuch Nr. 336, Text C.C. Hohlfeld, 1776 – 1877) - der gemischte Chor sang es vor dem Gottedienst - gibt das Leitmotiv der Bikergruppe wieder, das seit nunmehr 12 Jahren dazu führt, dass sie sich zu Beginn der Freiluftsaison zu einem gemeinsamen Gottesdienst, jedes Mal in einer anderen Kirchengemeinde, zusammenfinden. Im Jahr 2013 im Gäu, in Jettingen (Bezirk Tübingen). Drei Familien dort gehören mit zu der Bikergruppe.
„Singen ist Spitze!“ Pünktlich um 17.00 Uhr am Sonntagnachmittag ging es los: 25 Kinder von noch nicht mal schulpflichtig bis zum Konfirmationsalter kamen, um einen ordentlichen Auftritt bemüht, mehr gelaufen als gegangen, nach vorn auf die „Bühne“, in den Altarraum der Rottenburger Kirche (einen Schnürsenkel musste Stefanie Stegmeyer, Chorleiterin und Dirigentin, noch ganz schnell an einem der vielen kleinen Schuhe zubinden, damit deren Träger beim Konzert auch sicheren Stand hatte). Dieser ganz besondere Dirigentenjob bringt vielfältige Anforderungen mit sich, aber die werden souverän gemeistert.
(Nicht nur) vom Leiden Christi… Der Gottesdienst mit dem Besuch aus der alten Reichsstadt Ulm in der katholischen Bischofsstadt Rottenburg, von der Donau an den Neckar, hatte als Textwort Jes 50, 6: „Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen und meine Wangen denen, die mich rauften.